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Rentabilitätsvorschau Existenzgründer

Warum benötige ich eine Rentabilitätsvorschau?

Die Rentabilitätsvorschau gehört auch 2014 zu den wichtigsten aber auch schwierigsten Berechnungen im Rahmen einer Existenzgründung. Die Ertragsvorschau ist auch ein wichtiger Teil des Businessplans, denn in diesem Bereich werden die erwarteten Kosten und Umsätze als Zahlenwerk abgebildet. Eine Prognose ist naturgemäß mit Unwägbarkeiten behaftet, jedoch sollten Sie versuchen die Erfolgschancen Ihres Unternehmens abzuschätzen, durch die von Ihnen aufgestellten Prämissen. Nur so beantworten Sie auch die Frage, ob Sie eine tragfähige Vollexistenz mit Ihrem Vorhaben erreichen können, um den künftigen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. In der Ertragsvorschau werden Privatausgaben wie zum Beispiel Beiträge für die Sozialversicherung nicht abgebildet. Ein Rentabilitätsplan sollte zu jedem guten Businessplan gehören.

Es werden lediglich nur Kosten und Umsätze des Unternehmens dargestellt. In der Aufbauphase tritt der Geschäftserfolg meist später und geringer als geplant ein, weshalb Sie eine zu optimistische Darstellung lieber vermeiden sollten. Eine auf Kostendeckung angelegte Planung bietet eine grobe Orientierung, falls sich die Absatzchancen Ihrer Dienstleistungen bzw. Produkte nur schwer abschätzen lassen.

Bei der Rentabilitätsplanung werden also die Planungen des Angebots mit den Schätzungen der Nachfrage zusammengebracht. Die Rentabilitätsvorschau kann so eine Aussage liefern, ob sich der Einsatz von investierten Mitteln in Form der Kosten rechnet, gemessen am Ergebnis in Form des Umsatzes. Zwei grundlegende Regeln werden dabei genutzt:

1) Umsatz – Kosten = Gewinn
2) Gewinn > persönliche Lebenshaltungskosten

Rentabilitätsvorschau erstellen

Für wen ist eine Rentabilitäts Vorschau von Interesse?

Eine solche Rentabilitätsvorschau ist zuallererst für den Unternehmer selbst von Interesse. Auf diese Weise kann er feststellen, ob sein persönlicher Einsatz an Arbeitszeit und Arbeitskosten, an sozialen Sicherungskosten und anderen Nebenkosten durch den Unternehmensgewinn gedeckt werden kann. Aber natürlich auch für die Bank als Information zur Finanzierung. Folgende Punkte sollten Sie bei der Erstellung einer Rentabilitätsvorschau unbedingt berücksichtigen:

– Bei der Erstellung Ihrer Rentabilitätsvorschau sollten Sie Erlöse und Kosten möglichst realistisch einschätzen – und zwar nach dem Vorsichtsprinzip. Im Zweifelsfall sollten Sie die Kosten höher und die Erlöse niedriger ansetzen.

– Zumindest die Kosten lassen sich meist relativ gut abschätzen. Nach einer gründlichen Recherche von Personalkosten, Einstandspreisen, Mieten usw. – kann dieser Bereich zuverlässig prognostiziert werden. Berücksichtigen Sie gedanklich auch die Finanzierung der Bank und die Steuern.

– Bei den Personalkosten sollten Sie nicht nur die Brutto-Gehälter und -Löhne von Ihren Angestellten mit einkalkulieren, sondern auch eventuelle freiwillige soziale Aufwendungen, Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung usw.

– Bedenken Sie, dass sämtliche anzusetzenden Kosten sich nicht auf Ihre privaten Kosten beziehen, sondern auf die Kosten Ihres Gewerbebetriebes.

– Die Erlösabschätzung ist in der Regel schwieriger als die Ermittlung der zukommenden Kosten. Wenn erwartete Kunden ausbleiben, liegt hier vielfach der kritische Punkt einer Existenzgründung.

– Um die Umsatzprognose für Dritte (Geldgeber, Banker, Berater) nachvollziehbar zu machen, sollten Sie diese mit einer Aufstellung auf einem separaten Blatt erläutern, woraus Preise und Mengen einzelner Produkte und damit auch Umsätze hervorgehen.

– Bei einer Ertragsvorschau sollten Sie auch eventuelle Kreditzinsen berücksichtigen, da Tilgungsbeträge von den Überschüssen ebenfalls aufzubringen sind.

Rentabilitätsvorschau zeigt Fehler auf

Eine Rentabilitätsvorschau gibt darüber Auskunft, ob Sie mit Ihrer beruflichen Selbstständigkeit so viel verdienen werden, um alle laufenden privaten und betrieblichen Kosten abzudecken, und daraus womöglich noch einen Gewinn erzielen können. Bei der Gründung eines Unternehmens muss nämlich zunächst Arbeitskraft und Geld in die Startphase und sämtliche Gründungsvorbereitungen investiert werden. Dabei müssen Sie bereits im Voraus wissen, ob Ihr Vorhaben rentabel ist bzw. ob sich diese Investitionen tatsächlich lohnen wird. Demnach muss der Umsatz Ihres Unternehmens so groß sein, um alle betrieblichen Kosten abzudecken. Darüber hinaus sollte auch ein kalkulierter Gewinn erzielt werden. Eine Rentabilitätsvorschau hilft Ihnen und Ihren Ansprechpartner der Bank dabei, rechtzeitig festzustellen, ob sich Ihr Vorhaben lohnt, (Businessplan) aber auch ob Ihre Geldgeber von Ihrem Vorhaben überzeugen sein werden bzw. von der wirtschaftlichen Tragfähigkeit des Projekts. Für eine Finanzierung Ihres Projekts sollten alle Informationen vorliegen, damit die Bank die Erfolgsaussichten beurteilen kann.

Eine solche Vorschau hilft Ihnen auch dabei, sich klare Ziele zu setzen und festzulegen, was Sie erreichen möchten. Auch wenn es darum geht bestimmte Soll-Zahlen festzustellen, wissen Sie wo und wie große Abweichungen vom Plan Sie machen dürfen. Bei einer Rentabilitätsvorschau wird also der zu erwartende Umsatz und die zu erwartenden Kosten gegenübergestellt. Eine solche Vorschau sollte drei Geschäftsjahre umfassen, wobei das dritte Jahr als besonders kritisch gilt. Sollten Sie ein zinsgünstiges Förderdarlehen erhalten haben, so können Sie mit der Tilgung erst später beginnen. Dann steigt auch die finanzielle Belastung sprunghaft an, weshalb Sie sich ausreichend Zeit nehmen sollten. Ihre Startphase und auch das gesamte Projekt werden später sicherer sein, je realistischer Ihre Kalkulation am Anfang ist.

Welche Fragen muss die Rentabilitätsvorschau beantworten?

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– Wie viel Startkapital müssen Sie in Ihr Vorhaben investieren? Erstellen Sie dazu einen Kapitalbedarfsplan, in welchem Sie sämtliche Kosten für die Anlaufphase Ihrer Gründung aufführen. Die Anlaufphase kann je nach Branche ein Jahr oder länger betragen. Dabei sollten Sie auch für mögliche Durststrecken finanzielle Rücklagen einplanen. Aufträge müssen Sie je nach Angebot auch vorfinanzieren.

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– Wie lang müssen Sie auf Ihr Geld warten? …hängt jedenfalls von der Zahlungsmoral Ihrer Kunden ab. Sie müssen auch Forderungsausfälle und unbezahlte Rechnungen mit einkalkulieren und dafür entsprechend Vorsorge bzw. Versicherung treffen.

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– Wie viel Geld müssen Sie mindestens verdienen, um die laufenden Ausgaben (auch Steuern) zu finanzieren? Dazu gehören sowohl die Ausgaben Ihrer Familie, als auch die Ausgaben des Unternehmens. Auch diese Ausgaben halten Sie in Ihrem Kapitalbedarfsplanung fest. Überlegen Sie sich, wie viel Geld Sie kurz- und langfristig verdienen möchten.

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– Werden Sie bzw. Ihr Unternehmen genug Geld erwirtschaften, um die privaten und betrieblichen Kosten zu decken? Sie können anhand einer Umsatzplanung feststellen, wie viel Produkte Sie verkaufen können über einen bestimmten Zeitraum bzw. wie viele Stunden sie als Dienstleister beauftragt werden können.

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– Welches Honorar werden Sie pro Ware erzielen bzw. welchen Stundensatz sollten Sie setzen? Wie viele Kunden können Sie in den ersten Monaten tatsächlich erwarten? Auch hier sollten Sie möglichst realistisch und vorsichtig kalkulieren.

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– Nutzen Sie bei Ihrer Umsatzplanung Nachfragepreise potentieller Kunden, Angebotspreise zukünftiger Lieferanten, aber auch die Zahlen vergleichbarer Unternehmen. Fragen Sie bei Unternehmensberatern nach, die sich auf Ihre Branche spezialisiert haben, aber auch beim zuständigen Berufs- und Branchenverband.

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– Wie viel müssen Sie verdienen, um für sich und Ihr Unternehmen eine finanzielle Reserve zu schaffen? Dazu gehören kurz-, mittel- und langfristige Verdienste, die Sie in einer Liquiditätsvorschau darstellen und nach Ihrer Gründung monatlich aktualisieren.

Existenzgründer Rentabilitätsvorschau

Umsatz minus Kosten = Gewinnplanung

Die Gewinnsplanung 2014 bzw. Ertragsvorschau ist das Herzstück der Rentabilitätsplanung. In dieser Rechnung werden die Umsätze zu den Kosten in Beziehung gesetzt. Zusammen mit dem Leistungsumfang und der Größe des Unternehmens hat der Unternehmer in den frühen Planungsschritten auch die Höhe der Kosten bestimmt. Die Qualität und der Preis des Umfangs wirken sich auf die Zielgruppe und deren Kaufentscheidungen aus. Über den Umsatz entscheiden also die Kunden allein. Bei der Gewinnplanung beziehen sich die Zahlenwerte auf einen zukünftigen und vom Unternehmen gewählten „Normal-Monat“, in welchem sowohl die Kostenziele, Umsatzziele, als auch die Gewinnziele vollständig erreicht werden. Ob und wann es dazu kommt, bestimmen faktisch nur die Kunden, der Unternehmer selbst setzt sich aber dieses zeitliche Ziel im Plan bzw. in der Rentabilitätsvorschau. Dabei sind einige Sachen zu berücksichtigen:

– Wareneinsatz und Umsätze werden ohne Mehrwertsteuer angesetzt

– Die Umsätze für Unternehmen mit unterschiedlichen Geschäftszweigen, sollten für jeden Zweig separat ausgewiesen werden

– Kosten beziehen sich nicht auf den privaten Sektor, sondern auf den Gewerbebetrieb

– Personalkosten sollten sowohl die Bruttogehälter enthalten, als auch freiwillige soziale Aufwendungen und die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung

– Die Kreditzinsen sind in der Ertragsvorschau ebenfalls zu berücksichtigen. Obwohl Tilgungsbeträge nicht zu den Kosten zählen, sind sie dennoch zu bezahlen.

– Kosten für den Wertverzehr, so genannte Abschreibungen werden zurückgelegt, um am Ende der Nutzungsdauer von abgenutzter Sachanlagen eine neue Maschine bzw. Anlage kaufen zu können. Hier einzurechnen ist auch die Abschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter.

Erstellen einer Rentabilitätsvorschau im Jahr 2014

Die Rentabilitätsvorschau hilft dem Unternehmer oder Existenzgründer dabei, die Gewinn- und Verlustrechnung grob einzuplanen. Aber auch allen Ansprechpartner. Basierend auf den bisherigen Erfahrungen werden bei der Planung die voraussichtlichen Entwicklungen in der Planungsperiode prognostiziert. Die zu erwartenden Veränderungen müssen sorgfältig ermittelt werden, um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen. Dabei sind alle Veränderungen im relevanten Markt zu berücksichtigen, zum Beispiel die Einführung neuer Produkte, das Auftreten neuer Konkurrenten, Wegfall bisher erstellter Produkte usw. Eine Rentabilitätsvorschau hilft auch dabei, die Auswirkungen der geplanten Maßnahmen zu ermitteln. Und für einen Businessplan wird sowieso eine Rentabilitätsvorschau benötigt. 

Wenn Sie ein Online Geschäft gründen, benötigen Sie für Ihr Recht oft einen Rechtsanwalt. Denn es gibt vielfach Abmahnungen und ob Sie Recht haben oder nicht, lässt sich vielfach nur auf gerichtlichen Weg klären. Ein Online Geschäft bietet mehr Risiken, da Sie online einfach leicht prüfbar sind. Planen Sie sich deshalb hier für Ihr Recht zusätzliche Ausgaben ein. Und auch Steuern werden oft vergessen. Auch wenn Sie die Steuern nicht in Ihre Rentabilitätsvorschau aufnehmen, müssen Sie den Punkt Steuern berücksichtigen.

So lassen sich die Folgen bestimmter optimistischer und pessimistischer Planungen in alternativen Rechnungen analysieren bzw. ihre Auswirkungen auf das Unternehmensergebnis und den so genannten Cash-flow. Die Erstellung eines Finanzplans als Ergänzungen der Rentabilitätsvorschau ist sehr empfehlenswert, da auf diese Weise liquiditätswirksame Ergebnisse Ihrer Planung dargestellt werden. So haben Sie auch eine bessere Übersicht, wie Sie Ihre Kosten senken können bzw. die Erträge steigern können, um Ihre Existenzgründung schon im Voraus möglichst zielgerichtet und erfolgreich planen zu können.  Benötigen Sie einen erfahrenen Ansprechpartner, so nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

 

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Wie erstelle ich einen Marketingplan und Vertriebsplan?
Wie erstelle ich einen Investitionsplan und Businessplan als Existenzgründer?
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