Wir helfen Ihnen zu mehr Sichtbarkeit im Internet

Datenschutz-Grundverordnung DSGVO einfach erklärt

Datenschutz-Grundverordnung 25.05.2018 einfach erklärt

Zum 25.05.2018 tritt die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft. Im Umfeld unserer SEO-Agentur in Regensburg hat sich fast noch kein Unternehmen mit der DSGVO befasst. Selbst langjährige Kunden ignorieren seit vielen Monaten unsere Hinweise. Derweil haben größere Unternehmen auch noch das Problem, einen ausgebildeten Datenschutzverantwortlichen zu bestellen. Und künftig viele Maßnahmen zu protokollieren. Die von der EU eingebrachten Änderungen im Bereich Datenschutz treten zum 25. Mai 2018 in Kraft. Nach einer zweijährigen Übergangsfrist. Die 11 Kapitel der DSGVO als Schnellzugriff mit den 99 Artikeln finden Sie hier.

Was regelt die Datenschutz-Grundverordnung?

Es regelt vom Prinzip alle Anforderungen an das betriebliche Datenschutzmanagement. Damit werden die unterschiedlichen Vorgaben in Europa vereinheitlicht. Auch für Konzerne wie Facebook oder Google gilt die Regelung. Die DSGVO ist ein Gesetzestext, den man als normaler Blogger, WordPress-Nutzer oder Webseiten-Betreiber nicht mehr vollständig verstehen kann. Deshalb stellen wir Ihnen die wichtigsten Regeln für Webseitenbetreiber mit bis zu acht Mitarbeitern vor. Die Datenschutzverordnung 2018 ist erforderlich, da immer noch viele Unternehmen sorglos mit Daten umgehen. Ob unverschlüsselter Onlineshop oder Kontaktformulare ohne SSL-Verschlüsselung. Unternehmerische Tätigkeiten und dazu zählt auch ein Webauftritt mit Kontaktformular benötigt Datenschutz. Und dies ist auch das Kernelement von unternehmerischem Handeln im Internet. Diesbezüglich wurden die Anforderungen definiert und ab 25.05.2018 werden Bußgelder fällig und Abmahnungen sind möglich. Die EU-DSGVO gilt für Unternehmen und Personen, die personenbezogene Daten über das Internet verarbeiten und übermitteln.

Datenschutz DSGVO 2018


Welche Strafen gibt es?

Bei Datenschutzverstößen werden die Strafen nach Art. 83 DSGVO geregelt. Bußgelder bis 20 Millionen Euro oder vier Prozent des weltweiten Umsatzes können gefordert werden. Ebenso können Mitbewerber kostenpflichtige Abmahnungen erlassen.

Was sollte der Webseitenbetreiber bei der DSGVO ändern?

Cookies stehen stark in der Kritik
Cookies müssen laut DSGVO genau definiert werden. Schon seit vielen Jahren stehen Cookies in der Diskussion und dürfen auch weiterhin eingesetzt werden. Jedoch nur, wenn die Anforderungen hierfür erfüllt werden. Ein Onlineshop benötigt diese, sonst würde sich nie ein Produkt im Warenkorb befinden. Betreibt jemand eine Affiliate-Webseite wird es deutlich schwieriger. Derzeit gibt es noch keine hundertprozentigen Aussagen. Man sollte auf jeden Fall den Besucher zu Beginn der Seite über Cookies und Tracking-Pixel informieren und zur aktiven Zustimmung auffordern. Diese Information muss immer beim Betreten der Webseite einmalig angezeigt werden. Wer die Webseite www.focus.de betritt, wird als Beispiel mit 22 Cookies konfrontiert.

Tracking von Nutzern
Werbeagenturen und Onlineagenturen, die auf Cookie-Basis arbeiten werden große Probleme mit dem Tracking bekommen. Denn 3rd-Party-Cookies sind nicht mehr ohne Einverständnis möglich. Weder Post-Click noch Post-View ist künftig möglich, da kein Kontakt zum Werbetreibenden nachgewiesen werden kann. Post-Click-Tracking nutzt man um den Klickpfad des Besuchers nach dem Klick auf einen Werbebanner zu verfolgen. Bei Post-View-Tracking handelt es sich um Tracking im Affiliate Marketing. Damit der Werbende ein Honorar erhält, falls der Besucher etwas kauft, muss ihm der Kauf nachgewiesen werden. Beim Postview-Tracking reicht schon aus, dass der Nutzer die Werbefläche gesehen hat. Klickt er später auf die Webseite der Werbeeinblendung, erhält er eine Provision. Eine Reichweitenmessung wird auch nicht mehr möglich sein. Ebenso können keine Frequency-Caps mehr zur Beurteilung der Auslieferungsqualität eingesetzt werden.

Newsletter erfordern besondere Vorsicht
Vor allem Newsletter stehen mit dem Anmeldeprozess stark im Fokus. Kann das Unternehmen die Einwilligung zum Newsletter nachweisen? Wurde der Newsletter Empfänger auf die Datenschutzerklärung hingewiesen. Ist diese aktuell? Wird eine Agentur mit dem Versand beauftragt? Wie wird dokumentiert, dass die Agentur die personenbezogenen Daten nicht weitergibt? Wird der Nutzer bei Anmeldung aufgeklärt, dass die Email Adresse zum technischen Versand weitergegeben wird? Gibt es ein Feld, dass der Nutzer aktivieren muss, bevor er einen Newsletter abonnieren kann.

Google Analytics auf der Webseite
Viele Unternehmen haben Google Analytics installiert. Fragt man die Unternehmer was Sie mit den Daten machen, erhält man Schulterzucken. Die meisten finden nicht einmal mehr die Analytics Zugänge. Wer keinen Onlineshop betreibt und nicht regelmäßig Auswertungen fährt, benötigt kein Google Analytics. Die IP-Adresse muss auf jeden Fall im Analytics Code anonymisiert übertragen werden. Die Nutzer der Webseite müssen auch eine Möglichkeit des Opt-Out haben. Also der Nutzung zu widersprechen. Unsere Empfehlung ist ganz klar Google Analytics zu deinstallieren, sofern Sie es nicht mindestens wöchentlich nutzen. 

Social Media Buttons kontra DSGVO
Die offiziellen Buttons von Facebook und Co. zu nutzen ist keinesfalls ratsam. Denn selbst wenn man kein Facebook Nutzer ist und auf eine Webseite mit dem integrierten Facebook Button klickt, werden schon die Daten des Besuchers in die USA übertragen. Entweder man nutzt dafür vorgesehene Tools oder verzichtet auf die Nutzung. Der Nutzer nimmt die Buttons sowieso nur sehr selten in Anspruch.

Datenschutzerklärung ist ein Muss in der DSGVO
Ohne Datenschutzerklärung nimmt man Datenschutz nicht ernst. Diese ist Pflicht und regelt das kleinste Problem. Da sich zum 25.05.2018 die Datenschutzerklärungen ändern, sollte man Anfang Mai 2018 einen Generator für Datenschutzerklärungen aufsuchen und seine eigene Datenschutzerklärung austauschen. Natürlich muss auch das Impressum allen Anforderungen, wie Telefonnummer und Email-Adresse in Schriftform entsprechen.

Blog-Kommentare auf der WordPress Webseite
Hinterlässt jemand einen Kommentar auf der Webseite erfolgt dies mit Email-Adresse und IP-Adresse. Diese Daten werden gespeichert. Hierzu muss der Kunde informiert werden. Am besten vor Absenden des Kommentars durch Anklicken eines Pflichtfeldes.

SSL-Verschlüsselung ist ein Muss mit der neuen Datenschutz-Grundverordnung
Inzwischen weisen Webseiten Browser bereits darauf hin, wenn eine Webseite keine SSL Verschlüsselung hat. Der Datentransfer von Kontaktformularen muss verschlüsselt erfolgen. Liegt keine SSL-Verschlüsselung vor, kann der Datenverkehr abgegriffen werden.

DSGVO 2018


Fazit der neuen Datenschutz-Grundverordnung 2018

Dem Besucher müssen mit der neuen DSGVO zahlreiche Informationen beim Betreten der Webseite übermittelt werden. Dies sind Kontaktdaten, Datenschutzerklärung, Dauer der Datenspeicherung, Impressum und vieles mehr. Ferner hat er ein umfassendes Auskunftsrecht über seine Daten und ein Recht auf Datenübertragbarkeit. Es gibt ein Recht auf Löschung der eigenen Daten und ein Recht auf Berichtigung. Welche genauen Maßnahmen erforderlich sind, hängt vom Stand der Technik und der Eintrittswahrscheinlichkeit ab. Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten müssen zudem ein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeit führen. Zudem gibt es die Pflicht, bei Datenpannen die Melde- und Informationspflichten einzuhalten. Dies muss innerhalb von 72 Stunden erfolgen und der Betroffene muss selbst auch benachrichtigt werden.

Ein Datenschutzbeauftragter ist in Unternehmen erforderlich, in denen mehr als 10 Personen in der Datenverarbeitung tätig sind. Größere Unternehmen, wie eine Steuerberatung mit 50 Mitarbeitern müssen sich von einem Datenschutzbeauftragten beraten lassen. Für kleinere Unternehmen mit einer Webseite nehmen wir gerne die Umstellung vor. So sichern Sie sich vor Abmahnungen und vermeiden Bußgelder. Die Datenschutz-Grundverordnung ist auch eine ideale Gelegenheit, die Webseite zu überarbeiten, DSGVO-konform zu gestalten und die Sichtbarkeit zu steigern. Als SEO Agentur in Regensburg sorgen wir für die Erhöhung der Sichtbarkeit im Internet. Bauen Ihre Webseite um und schaffen mehr Aufmerksamkeit und Umsatz. Wir freuen uns über Ihre Anfrage. 

Schlagwörter: ,
Hinterlasse einen Kommentar

Wir begeistern unsere Kunden mit der perfekten Leistung

Interessiert ?

Kontaktieren Sie uns

Senden Sie uns eine Nachricht
Möchten Sie eine bessere Sichtbarkeit im Internet?
Mehr Traffic
  • SEO Onpage und Offpage Optimierung
  • SEO Texterstellung mit Keyword Analyse
  • Verbesserte Sichtbarkeit und mehr Traffic
  • Consulting Ecommerce - Existenzgründung
  • Online Shop Optimierung für mehr Umsatz
  • Contentoptimierung Ihrer bisherigen Inhalte
  • Schutz vor Black-Hat SEO und Hackerangriffen
Kostenlose Anfrage für mehr Traffic!

Nach Erhalt Ihrer Daten melden wir uns schnellstens bei Ihnen per Email. Anschließend erstellen wir eine kurze SEO Analyse Ihrer Webseite und besprechen kostenfrei, was wir für Sie tun können, um die Sichtbarkeit zu verbessern. Gerne können Sie uns im Textfeld auch Ihre Telefonnummer angeben.